Emotionen und die Strategie der GRENZJONGLAGE 2

Emotionen und die Strategie der GRENZJONGLAGE.




Ganz einfach. Ich ärgere mich, solange ich denken kann, über die Missachtung von Gefühlen. Wer seine Emotionen nicht kennt, macht Fehler. Beim Entscheiden und Umsetzen. Unnötige Fehler. Das lässt sich vermeiden, indem man seine Vorhaben frühzeitig mit denen, die es angeht, kommuniziert und gemeinsam nach einer Lösung sucht, die alle mittragen können.



Ich hatte in jungen Jahren selbst Probleme mit meinen Emotionen. Ich wunderte mich über mich selbst, warum ich manchmal so unklug handelte. Und weil ich schon immer viel vom Nachdenken hielt, genauso viel wie vom Lesen, Studieren und Forschen, machte ich mich daran, das Problem zu lösen.

Das fand ich alles andere als einfach. Doch weil ich nicht lockerließ und mich immer mehr in diese Frage nach dem konstruktiven Umgang mit Gefühlen auseinandersetzte und weiterbildete, gelingt es mir heute viel leichter, zu reflektieren, bevor ich reagiere. Vor allem meine Untersuchung zum Umgang mit der extremen Belastung in einem Landeskriminalamt “GRENZJONGLEURE” zeigte mir, wie Bewältigung mit den Strukturen und der Kultur in diesem Arbeitsfeld zusammenhing. Seitdem habe ich die GRENZJONGLAGE weiterentwickelt, sodass sie auch in anderen Arbeitsfeldern angewandt werden kann.

Emotionen sind positiv, sofern man sie wahrnimmt und ihre Botschaft entschlüsselt. Denn sie melden sich nicht umsonst zu Wort. Wenn Sie Ihren emotionalen Rat in der rationalen Entscheidung richtig einschätzen und zu berücksichtigen lernen, wachsen Mut, Selbstbewusstsein und Handlungsmacht. Das haben inzwischen auch unzählige Klienten und Kunden von mir erlebt.




Wenn Sie sich fragen … wie ich es auch selbst öfters tat:

  • Wie kann ich die Krise bewältigen, wo doch keiner weiß, was kommt?
  • Eine Idee hätte ich vielleicht. Aber kann ich mir und anderen das zutrauen?
  • Woher nehme ich den Mut, das Risiko einzugehen, dass ich komplett falsch liege?
  • Selbst wenn ich den Schritt wage, wie bleibe ich bei Schwierigkeiten dran?
  • Ich glaube einfach nicht genug an mich. Was mach’ ich, wenn ich Fehler mache?
  • Was sag’ ich meinen Mitarbeitern und Vorgesetzten, die das vielleicht spinnert finden?

… dann wenden Sie die GRENZJONGLAGE an und unterscheiden zwischen den Emotionen in diesen Fragen und Ihrer rationalen Überlegung. Reden Sie mit Kollegen, Mitarbeitern oder Freunden darüber. Und dann finden Sie Ihr Urteil. Was ich getan habe, können Sie auch. Jeder kann das.



Dr. phil. Annefried Hahn

Niemand scheitert, solange er oder sie an der Lösung arbeitet!

Niemand braucht bestimmte Persönlichkeitsmerkmale. Die eigenen Stärken reichen!

Dr. phil. Annefried Hahn




Ich bin in einer großen Familie aufgewachsen. Mit zwei Geschwistern, Eltern, Großeltern und etlichen Tanten, Onkeln im kleinen Ort. Mit kleiner Landwirtschaft. Vielen Missverständnissen, Gewalt in der Nachbarschaft und viel gegenseitiger Unterstützung. Der Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg und der Umgang mit den Verlusten haben mich geprägt.

Viele mögen ein Landleben idyllisch finden. Ich nicht. Widersprüchlich ist das richtige Wort für das Leben und Arbeiten damals – und wohl auch heute. Gewalt und rauschende Feste. Harte Arbeit und Mußestunden. Missverständnisse und gekränktes Verzeihen. Tränen beim Weinen wie beim Lachen. Ignoranz und Verständnis.

Aber auch: Mut und Zusammenhalt. Stolz und Armut. Ein offenes Haus, das mit den häufigen Besuchern teilte, was da war. Vorlesen, gemeinsam basteln und Weihnachtsbäckerei. Gemeinsam die Apfelernte vor dem Frost ins Lager bringen.



Rückmeldung zu meinem Online-Kurs “(Selbst-)Führung mit der DIALOG-Strategie” (Teilnehmerin im Pilot-Projekt)

“Danke Annefried Hahn, für diesen Kurs! Es ist ungeheuer wichtig, konzeptionell auf das Unvorhersehbare vorbereitet zu sein. Denn in einer Krisen-Situation kann nur mit kompetenter Kommunikation geführt werden – es gibt keine Routinen, keine Reserven und keine bewährten Strukturen, auf die man sich mit Sicherheit verlassen könnte. Was aber in allen Krisen vorhanden ist: die Erwartung an die Verantwortungsträger, die Krise zu meistern, das ‘Richtige’ zu tun und dafür die geeigneten Partner zu finden. Ich habe selbst wiederholt erfahren, dass Krisenmanagement ad hoc nicht wirklich funktioniert. ‘Wenn es so weit ist, … ‘ ist immer zu spät! Deshalb lohnt sich dieser Schnupperkurs, er bietet bereits zahlreiche Anregungen, sorgt für einen erweiterten Blickwinkel und macht neugierig auf mehr. Wer also auf die nächste Herausforderung besser reagieren will als bisher, sollte diese Gelegenheit für mehr Führungskompetenz im Ernstfall unbedingt nutzen.”

DR. KARIN RASMUSSEN, EXPERTIN FÜR DEN UMGANG MIT MACHT


Emotionen

Deshalb machte ich Abitur, studierte und lernte immer mehr dazu. Als Führungskraft in der kommunalen Weiterbildung. In wissenschaftlicher Forschung. Als Selbständige. Von meinen Klienten und Kunden. Denn Veränderung ist Lernen. Und Lernen verändert die Perspektive. Perspektivenwechsel erfordert neues Orientieren und Umsetzen. Umsetzung braucht die Strategie des DIALOGs.






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